Ratgeber · Kapitel 5
Karten sicher verschicken
Gut verpackt kommen Karten unversehrt an – und die Prüfung geht schneller. Hier steht, was du brauchst, wie du Schritt für Schritt verpackst, welche Versandart zu welchem Wert passt und wer das Porto zahlt.
Inhalt
Was du brauchst
- Penny Sleeves – dünne Hüllen, eine je Karte.
- Toploader oder Semi-Rigids – feste Kartenhüllen für wertvolle Karten (eine Karte je Toploader).
- Team Bags – wiederverschließbare Beutel, die einen Stapel Karten oder Toploader zusammenhalten.
- Kartonstreifen – zwei Stücke stabiler Pappe als Sandwich um flache Stapel.
- Versandkarton oder gepolsterter Umschlag plus Füllmaterial (Papier, Luftpolster).
Schritt für Schritt verpacken
- Jede Karte in eine Hülle, wertvolle zusätzlich in einen Toploader oder Semi-Rigid.
- In der Reihenfolge deines Ankaufsscheins sortieren – wir gleichen Karte für Karte mit der Liste ab.
- Stapel fixieren: in Team Bags oder zwischen zwei Kartonstreifen. Kein Klebeband direkt auf Hüllen, keine Gummibänder.
- Ankaufsschein oben drauf – oder einen Zettel mit deiner Vorgangsnummer.
- Ab in den Karton oder Polsterumschlag, Hohlräume füllen. Schütteltest: Nichts darf klappern.
Welche Versandart bei welchem Wert?
- Bis ca. 50 €Großbrief mit Einschreiben Einwurf: Sendungsverfolgung, Haftung bis 20 €. Für günstige Karten oft ausreichend.
- Bis 500 €DHL-Paket: versichert bis 500 €, mit Sendungsverfolgung. Ab 250,00 € empfehlen wir das dringend.
- Über 500 €DHL mit Zusatzversicherung in der Filiale – oder einfach im Laden abgeben.
Haftungsgrenzen und Preise legt der Versanddienst fest – prüf sie vor dem Versand bei Deutscher Post bzw. DHL.
Wer zahlt das Porto – und wer trägt das Risiko?
- Porto: Du verschickst auf eigene Kosten. Ab einem Ankaufswert von 150,00 € erstatten wir dir pauschal 6,00 € Porto.
- Risiko: Bis zum Eingang bei uns liegt das Versandrisiko bei dir. Heb den Einlieferungsbeleg auf und trag die Sendungsnummer in deinem Konto ein.
- Rücksendungen: Karten, die du nach einer Neubewertung zurückhaben willst, schicken wir auf unsere Kosten zurück.
Typische Fehler – und wie du sie vermeidest
- Lose Karten im Umschlag – rutschen, knicken und verkratzen. Immer Hülle plus fester Halt.
- Gummibänder um den Stapel – drücken Dellen in die Kanten.
- Klebeband direkt auf der Hülle – beim Öffnen reißt man leicht die Karte mit.
- Zwei Karten in einem Toploader – sie reiben aneinander.
- Weicher Umschlag ohne Pappe – Briefzentren knicken alles, was sich biegen lässt.
- Kein Zettel im Paket – ohne Vorgangsnummer dauert die Zuordnung länger.
Lieber vorbeibringen?
Wähl beim Absenden „Abgabe im Laden“ und bring die Karten mit deiner Vorgangsnummer vorbei. Wir prüfen im Idealfall direkt vor Ort; eine Barauszahlung bis 1.000,00 € ist möglich. Kein Porto, kein Versandrisiko.
Häufige Fragen
Darf ich mehrere Karten in einen Toploader stecken?
Besser nicht. Eine Karte je Toploader – zwei Karten reiben aneinander und zerkratzen. Für Stapel günstiger Karten reichen Hüllen in einer Team Bag.
Muss ich den Ankaufsschein ausdrucken?
Nicht unbedingt. Ein Zettel mit deiner Vorgangsnummer reicht – Hauptsache, wir können das Paket eindeutig zuordnen.
Was passiert, wenn das Paket unterwegs verloren geht?
Bis zum Eingang bei uns trägst du das Versandrisiko. Darum empfehlen wir ab 250,00 € versicherten Versand mit Sendungsverfolgung und den Einlieferungsbeleg aufzuheben – dann kannst du dich an den Versanddienst wenden.
Woran sehe ich, dass mein Paket angekommen ist?
In deinem Kundenkonto: Der Status wechselt auf „Eingegangen“ und danach auf „In Prüfung“.